Die eben erschienene Taylor-Swift-Biographie von Rolling Stones Musikjournalist Rob Sheffield ist geprägt von eher journalisten-untypischer Schwärmerei und immer wieder Aufzählungen: natürlich ihre Musik und Alben, Attribute, mit denen sie ihre Fans verzaubert und deren Selbstbewußtsein fördert, die unliebsame Kayne West Story, Liebschaften (vor allem Harry Styles), das Wort “nice”, das sie so gerne mögen würde, bis hin zu einer Auflistung von Songs die sie gecovert hat. Man merkt sofort, dass Sheffield eine extreme Begeisterung treibt, dennoch hat man nie das Gefühl wirklich näher an Swift heranzukommen, selbst wenn er auf ihrem Sofa sitzt – sicher auch so gewollt: die Pop-Ikone soll nicht enträtselt werden, nur gefeiert.
Für Swifties eine kleine Bibel, für eher Swift-neutrale Personen ein Hilfsmittel zum Verständnis des Phänomens.
Erschienen am 01.10.2025 bei Penguin
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